Allgemeine und Onkologische Chirurgie

Operation bedeutet Teamarbeit.

In der Klinik werden sowohl ambulant als auch stationär alle Erkrankungen im Bereich der allgemeinen Chirurgie behandelt.

Hierzu gehören "kleinere" Probleme, wie z.B. Haut-Abszesse oder Analerkrankungen, die rund um die Uhr auch notfallmäßig behandelt werden. Aber auch Standard-Operationen wie z.B. Schilddrüsen- oder Leistenbruch-Operationen bis hin zu komplexen Tumorerkrankungen fallen in diesen Bereich.

Vor einer stationären Behandlung sollten die Behandlungsmöglichkeiten in unserer Poliklinik (Ambulanz, Sprechstundenzeiten täglich 08:00 bis 14:00 Uhr) besprochen werden und je nach Dringlichkeit kann – wenn gewünscht – ein Aufnahmetermin vereinbart werden. Bei einer Vorstellung in der Ambulanz sollten alle wichtigen bereits vorhandenen Befunde mitgebracht werden (z.B. Röntgenbilder, Laborwerte, EKG).

Auch für die Mitbeurteilung oder Einholung einer zweiten Meinung bei komplizierten Erkrankungen stehen wir gerne zur Verfügung.


Die onkologische Chirurgie ist einer der Schwerpunkte unserer Klinik.

Der Schwerpunkt bildet eine gemeinsame Chirurgisch-Onkologische Plattform unter dem Dach des Universitätsklinikums und in enger Kooperation mit dem Centrum für integrierte Onkologie (CIO) sowie dem Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSEB), wobei Krebserkrankungen hier gemeinsam mit allen relevanten medizinischen Disziplinen angegangen werden sollen.

Je nach Tumor kann die chirurgische Entfernung unter sorgfältiger Mitnahme der umgebenden Lymphknoten den Krebs heilen. Bei bestimmten Erkrankungen wird heutzutage aber zusätzlich eine dem chirurgischen Eingriff vor- oder nachgeschaltete Chemo- und/oder Strahlentherapie empfohlen. Den für Sie am besten geeigneten Therapieplan besprechen wir in Expertengremien (Tumorboards) und stimmen unsere Empfehlungen auf Ihre speziellen Bedürfnisse und zusammen mit Ihren behandelnden Ärzten aus dem niedergelassenen Bereich ab. Hierbei versuchen wir zur Minimierung des operativen Traumas sowie zur Ihrer schnelleren Erholung diese Eingriffe möglichst minimal-invasiv (MIC; "Schlüssellochchirurgie") durchzuführen und um eine perioperative Betreuung im Sinne einer schnelleren Erholung zu ergänzen.
Der Erfolg einer Behandlung definiert sich hier nicht nur über den Heilungserfolg sondern auch über die erhaltene und gewonnene Lebensqualität.


Sprechstunde


Montag von 08:30 bis 14:00 Uhr

Kontakt / Termine nach Vereinbarung
Frau B. Kamps

Telefon 0228 287 15479
E-Mail:

Das Team

Dr. med. Philipp Lingohr

Teamleiter
Oberarzt

Vita als PDF-Datei »

Telefon 0228 287 15109
Fax 0228 287 14856
E-Mail

Dr. med. Tim Glowka

Oberarzt

E-Mail

Dr. med. Thomas Pech

Facharzt

E-Mail

Dr. med. Cyrus Wix

Assistenzarzt

E-Mail

Dr. med. Jana Enderes

Assistenzärztin

E-Mail

Steffi Marx

Assistenzärztin

E-Mail

Natalie Saffrich

Medizinische Fachangestellte

Telefon: 0151 58233740
E-Mail

Besondere Schwerpunkte der onkologischen Chirurgie sind neben einer engen Kooperation mit den anderen Schwerpunktteams unserer Klinik die Behandlung von:

  • Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts
    - Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)
    - Magenkrebs (Magenkarzinom)
    - Gutartige Tumoren
    - Sodbrennen (Refluxerkrankung)
    - Aussackungen der Speiseröhre (Divertikel)

  • Neuroendokrine Erkrankungen
    - Schilddrüsenerkrankungen (Struma, Knoten, Tumore, etc.)
    - Erkrankungen der Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus, etc.)
    - Neuroendokrine Tumore (Magen, Dünndarm, Nebenniere, etc.)

  • Allgemeinchirurgische Krankheitsbilder
    - Leistenbrüche
    - Nabelbrüche
    - Narbenbrüche

  • Krebsabsiedlungen
    - Metastasenresektion in der Achselhöhle und in der Leiste bei z.B. bösartigem Hautkrebs
    - Metastasen im Bauchfell

Gestreute Krebszellen chirurgisch zu entfernen macht z.B. Sinn, wenn ein bösartiger Hautkrebs (malignes Melanom) die Lymphknoten der Achselhöhle (Axilladissektion) oder der Leiste befallen hat. Bei diffus in der Bauchhöhle verstreuten Krebszellen kann eine lokale Behandlung mit einem auf über Körpertemperatur erwärmtem Chemotherapeutikum (Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie – HIPEC) die Behandlungserfolge verbessern.

Weiterhin versteht sich die onkologische Chirurgie als Ansprechpartner für Patienten, welche zu Ihrer Erkrankung eine zweite Meinung einholen möchten. Und natürlich können sie an Studien zu neuen Therapieverfahren teilnehmen. Dies geschieht aber nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung.


An unserer Klinik besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung für Allgemeine Chirurgie (volle Weiterbildungszeit). Innerhalb der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie können unter Herrn Prof. Dr. med. Jörg C. Kalff 12 Monate aus dem Bereich der Viszeralchirurgie und in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter Herrn Prof. Dr. med. S. Wirtz weitere 12 Monate anerkannt werden.